Biodiversität

Unsere Standorte liegen meist in städtischen Bereichen oder ausgewiesenen Gewerbegebieten, sodass unser Geschäftsbetrieb in der Regel keinen negativen Einfluss auf Naturschutzgebiete nimmt oder geschützte Tiere und Pflanzen gefährdet. Durch unsere Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffe, den Einsatz natürlicher Ressourcen oder durch andere Faktoren, die mit unserer Geschäftstätigkeit in Verbindung stehen, wirkt sich unsere Arbeit auch auf die Ökosysteme aus. Deshalb achten wir bei den Maßnahmen im Rahmen unseres Umweltmanagements darauf, inwiefern sie auf die Biodiversität Einfluss nehmen. So sind etwa in unserer Konzernrichtlinie zur Verwendung von flüssigen Biokraftstoffen auch Aspekte der Biodiversität in den Herkunftsländern der Kraftstoffe berücksichtigt.

Ein weiteres Beispiel ist der Transport von geschützten Tier- und Pflanzenarten, der in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich ausgeschlossen wird, aber weltweit ein großes gesellschaftliches Problem darstellt. Wir sind Mitglied in der United for Wildlife Taskforce unter Schirmherrschaft von Prinz William und haben 2016 zusammen mit anderen Logistikunternehmen eine Initiative des Buckingham Palace gegen den Handel mit geschützten Tieren unterzeichnet. Gemeinsam haben wir uns darin das Ziel gesetzt, die Transportwege für den illegalen Handel geschützter Wildtiere stillzulegen. Im Berichtsjahr haben wir umfassende Aktivitäten durchgeführt, um dieses Ziel zu erreichen: Wir haben unsere Mitarbeiter mit einer Kommunikationskampagne für das Thema sensibilisiert und Schulungen darüber durchgeführt, an welchen Anzeichen sie verdächtige Fracht erkennen können und welche Maßnahmen bei Verdacht auf illegale Tiertransporte zu ergreifen sind. Außerdem nehmen unsere Mitarbeiter an Workshops teil und engagieren sich ehrenamtlich in internationalen Tierschutzinitiativen.

Im Berichtsjahr haben wir den Transport eines schwarzen Spitzmaulnashorns von seinem Geburtsort in der Tschechischen Republik in seine natürliche Heimat Tansania übernommen. Die Auswilderung in einen Naturpark ist Teil eines laufenden Tierschutzprojektes des George Adamson Wildlife Preservation Trust. Die Stiftung setzt sich für den Erhalt und die Vermehrung bedrohter Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung ein.