Emissionen

PwC EN 15, EN 16, EN 17

30

%

CO2-Effizienz erzielt

Wir haben im Berichtsjahr unser Ziel, die CO2-EffizienzVerhältniskennzahl, nach der Deutsche Post DHL Group den CO2-Ausstoß in der Geschäftstätigkeit steuert. Damit werden die entstehenden CO2-Emissionen aus Kraftstoffverbrauch und Strombedarf ins Verhältnis zum Umfang der erbrachten Serviceleistung (zum Beispiel Menge der Briefe, Pakete, Paletten oder Container) gesetzt. bis 2020 gegenüber 2007 um 30 Prozent zu verbessern, erreicht. Nun gehen wir erneut mit einer ehrgeizigen Vision voran: Wir wollen bis zum Jahr 2050 die transportbezogenen Emissionen netto auf null reduzieren und damit auch dazu beitragen, das auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 (COP 21) beschlossene Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Damit diese Vision Wirklichkeit werden kann, haben wir uns vier strategische Teilziele gesetzt, von denen sich zwei direkt auf unsere Emissionen beziehen: Bis 2025 wollen wir unsere CO2-Effizienz gegenüber dem Basisjahr 2007 nun um 50 Prozent verbessern. Außerdem wollen wir den Ausstoß lokaler Luftschadstoffe reduzieren, indem wir unsere eigene Zustellung (einschließlich der Abholung) zu 70 Prozent mit sauberen Zustell- und Abholkonzepten durchführen.

Für unser Umwelt-Reporting erfassen wir die Treibhausgasemissionen und berechnen darüber hinaus lokale Luftschadstoffe. Unserer Berichte über Emissionen und Effizienzverbesserungen folgen oder basieren auf anerkannten und erprobten Berechnungsmethoden:

  • Bei der Berechnung unserer eigenen Treibhausgasemissionen wenden wir die Richtlinien des Greenhouse Gas ProtocolDas Greenhouse Gas Protocol ist eine Bilanzierungsrichtlinie für unternehmerische Treibhausgase. Folgende Standards des GHG Protocol ziehen wir zur Berechnung heran: „Corporate Accounting and Reporting Standard“ (Scope 1), „Scope 2 Guidance Accounting and Reporting Standard“, sowie „Corporate Value Chain Accounting and Reporting Standard“ (Scope 3). Standards, der DIN EN 16258Europäischer Standard zur Berechnung von Treibhausgasen in der Logistik., des Global Logistics Emissions Council sowie die Anforderungen des europäischen Emissionshandels (EU-ETS) an.
  • Unsere zentrale Steuerungsgröße für den Fortschritt der globalen Klimaschutzaktivitäten ist die CO2-Effizienz, die wir mit dem CO2-Effizienzindex (CEX) messen.
  • Die Berechnung der lokalen Schadstoffe unserer eigenen Flotte folgt der Methodik der Europäischen Umweltschutzbehörde EEA sowie der US-Umweltschutzbehörde EPA, basierend auf nationalen oder internationalen Flottendurchschnitten.

Im Gegensatz zu den Treibhausgasemissionen existieren zu lokalen Luftschadstoffen und Lärmemissionen zumeist schon weitreichende gesetzliche Vorgaben, etwa die Abgasnormen der Europäischen Union oder Regelungen zum Lärmschutz, die wir selbstverständlich einhalten und meistens sogar übererfüllen.

2016 wurden wir erneut für unsere strategischen Ansätze und die Transparenz unserer Treibhausgasemissionen ausgezeichnet.