Dialogformate mit den Stakeholdern

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Als Bestandteil unseres Managementansatzes ist der Austausch mit unseren wichtigen Anspruchsgruppen ein kontinuierlicher Prozess, aus dem wir wichtige Erkenntnisse für unser Handeln gewinnen. Zum Beispiel sind die Empfehlungen der UN High Level Advisory Group on Sustainable Transport, an der Deutsche Post DHL Group beteiligt war, im Hinblick auf die Reduzierung von Treibhausgasen und Kraftstoffverbrauch auch für uns maßgeblich. Ebenso unterstützen wir das auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 (COP21) beschlossene Klimaziel und richten unsere Aktivitäten darauf aus.

Wesentliche Erkenntnisse aus den Dialogen 2016
Standards in der Wertschöpfungskette (materiell)    
Bewertung unserer Lieferanten durch externe Anbieter  
  • Bewertung der Kompetenz unserer Lieferanten in Bezug auf verantwortliche Unternehmensführung durch externe Bewertungsplattformen im jährlichen Turnus
  • Ziel ist, Lösungen voranzutreiben, die die Performanz in diesem Bereich weiter verbessern
Überarbeitung des Verhaltenskodex für Lieferanten  
  • Berücksichtigung der Rückmeldungen unserer Kunden und anderer Anspruchsgruppen, wie zum Beispiel Nichtregierungsorganisationen (NGOs), bei der Überarbeitung des Verhaltenskodex für Lieferanten im Berichtsjahr
High Level Advisory Group on Sustainable Transport  
  • Mitarbeit des Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Appel in der High Level Advisory Group on Sustainable Transport von UN Generalsekretär Ban Ki-moon. Thema: innovative, nachhaltige Transport- und Logistiklösungen
  • Die Empfehlungen der Expertengrupppe, veröffentlicht im „Global Sustainable Transport Outlook Report“ im Oktober 2016, sind auch für uns maßgeblich
Sustainable Transport Forum der Europäischen Kommisssion  
  • Teilnahme am Sustainable Transport Forum der Europäischen Kommission, um gemeinsam mit Politik, Industrie und Organisationen europäische Rahmenbedingungen für die Nutzung alternativer Kraftstoffe weiterzuentwickeln
Initiativen zur Unterstützung des Pariser Klimaschutzabkommens (COP 21)  
  • Engagement in verschiedenen Initiativen, wie beispielsweise Global Logistics Emissions Council, Green Freight Europe und Green Freight Asia, um für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Erfassung von Treibhausgasemissionen zu sorgen.
  • Teilnahme an Initiativen wie aireg e.V., um die Entwicklung alternativer Kraftstoffe sowie lärm- und kraftstoffreduzierter Anflugverfahren im Lufttransport gemeinsam mit anderen Unternehmen voranzutreiben.
Green Freight Asia (GFA), Business for Social Responsibility (BSR)  
  • Engagement bei Green Freight Asia als Gründungsmitglied und Vorstand mit dem Ziel, den Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen im Straßengüterverkehr nachhaltig zu senken
  • Entwicklung von Trainingsmodulen für Spediteure und Transportunternehmen, um nachhaltige Transportstrategien und -technologien einzuführen und zu optimieren (gemeinsam mit GFA und BSR)
  • Module gemeinsam mit 70 Teilnehmern getestet und interessierten Unternehmen bereitgestellt
  • Ziel des Engagements ist nicht nur eine bessere Umweltschutzperformanz, sondern auch ein branchen- und unternehmensübergreifender Austausch von Expertise.
Luftverschmutzung und Lärm (materiell)    
StreetScooter (Elektromobilität)  
  • Ausbau und technische Weiterentwicklung von Mobilitätskonzepten für Städte und Ballungszentren im Dialog mit den beteiligten Kommunen, den Automobilherstellern, zum Beispiel auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Hannover, aber auch mit unseren Zustellern
    Bürger-Dialog am Flughafen Leipzig  
    • Beteiligung am Bürger-Dialog zum Klimaschutzplan 2050, der 2015 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in fünf Städten veranstaltet wurde, darunter auch in Leipzig.
    • Der im Sommer 2016 vorgelegte Bericht umfasst Handlungsempfehlungen, etwa in Hinblick auf die Akzeptanz von Elektromobilität
    Corporate Citizenship    
    Partnerschaft mit den Vereinten Nationen  
    • Zehnjährige Partnerschaft mit UNDP und OCHA als erfolgreiches Beispiel dafür, wie Public-Private-Partnership (PPP) einen Mehrwert für Öffentlichkeit und Unternehmen generiert
    • Regelmäßiger Austausch mit den Organisationen der Vereinten Nationen im Berichtsjahr, zum Beispiel auf der globalen GoHelp-Konferenz, dem World Humanitarian Summit und der OCHA Partnership Week
    • Bericht über die gemeinsamen Erfahrungen in der Prävention und dem Management von humanitären Krisen verfasst und anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt
    • Wissenstransfer zur Weiterentwicklung unserer eigenen humanitären Projekte genutzt: Empfangsschalter (Reception and Departure Desks) an Flughäfen für ankommende Helfer; Train-the-Trainer-Konzepte im Rahmen unseres Präventionsprogramm GARD (Get Airports Ready for Disaster), damit möglichst viele Teilnehmer von unserer Expertise profitieren können und in Krisensituationen handlungsfähig sind
    Flüchtlingshilfe in Deutschland  
    • Dialog mit Hilfsorganisationen, weiteren NGOs und der Politik
    • Konferenz von über 100 externen wie internen Projektbeteiligten am 6. Juli 2016 in der Konzernzentrale in Bonn anlässlich des vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) veranstalteten Refugee Day
    • Bestätigung für uns, gemeinsam mit unseren Partnern gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und unseren Teil dazu beizutragen, geflüchteten Menschen eine Perspektive in Deutschland zu bieten
    Jahrestreffen Global Future Council
    (World Economic Forum)
     
    • Teilnahme am ersten Jahrestreffen des Netzwerks der Global Future Councils in Dubai mit mehr als 700 Teilnehmern
    • Interdisziplinärer Think Tank des World Economic Forums, der sich aus internationalen Experten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zusammensetzt
    • Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen in Schlüsselbereichen wie Zukunft des humanitären Systems, Energie, Mobilität und Infrastruktur unter Berücksichtigung von Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz oder Biotechnologie